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Die in New York als Enkelin polnischer und syrischer Großeltern aufgewachsene israelische Künstlerin Yasmeen Godder lädt das Publikum in diesem Solo zu einer intimen Begegnung mit dem Körper als lebendigem Archiv ein: ein Speicher von Spuren, Erinnerungen und Geschichten im ständigen Wandel – porös, widerständig und in permanenter Neuausrichtung.
Der Titel ›SHELLING‹ verweist zugleich auf die Begriffe Gehäuse und Einschlag – und rückt damit den Körper als schützende Hülle ebenso wie als Ort in den Blick, der von äußeren Kräften geprägt wird.
Aus einer intensiven choreografischen Auseinandersetzung mit Empathie als verbindender, widerständiger Praxis entstanden, entfaltet sich die Performance in Bewegungen zwischen Impuls, Zusammenbruch und Neuformierung. ›SHELLING‹ lauscht der inneren Stimme des Körpers und stellt die Frage: Wie kann ein Körper widerstehen, ohne zu zerbrechen?