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Fragen des Körpers betreffen unsere Identität – auch, wenn sie sich nicht ausschließlich darauf begrenzen. Wie weit in unsere Psyche reichen die Versehrungen unserer Körper; die Gewalt, die wir erfahren; die Abweichungen, die wir an uns feststellen, wenn wir den Blick auf Andere richten? Und schließlich ist da noch die unbestreitbare Präsenz des Körperlichen, die eine eigene humorvolle Sprache findet. So variieren in diesem Programm Humor und Ernsthaftigkeit. Bastian Gascho lässt in tollen Dialogen den Esprit der Berliner Schule versprühen und wagt dabei auch, diese selbst zu konterkarieren. In der Bedeutungslosigkeit einer Gegenwart, in der wir uns kaum noch spüren, wird Freundschaft zum Anker einer Nacht mit Rosa. In der Badewanne kommen nicht nur die besten Ideen, sondern werden wir auch daran erinnert, dass die Animationskunst oder leuchtende Fotografie-Schablonen in Momenten, wo uns die Worte fehlen, zu Übersetzungen von Identitätsfragen werden können. Wo alles im Fluss ist, bekommen auch Symbole eine neue Sprache – die Rose zeigt die Kehrseite der Menschlichkeit, während eine deutsch-dänische Übersetzung im Gerichtssaal zur Zäsur wird zwischen dem eigenen Gefühl, der eigenen Erinnerung und dem, was Sprache schluckt, wenn wir versuchen zu verbalisieren.