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Geboren werden, älter werden, Mutter werden, noch älter werden: Doch was ist es, das ein Leben ausmacht? In welchem Fruchtwasser schwimmen wir am Lebensende und wie ist es, in einer Welt der zunehmenden Krisen Künstlerin, Mutter und Tochter zu sein? Fließend verändern sich Ängste und ihr Umgang damit: Ein Animationsfilm versammelt als blaue Flüssigkeit die Erinnerungen einer Mutter, die sie zu verlieren droht. Joshua Oppenheimer trifft auf Menschen, die den Tod aufhalten möchten. Ewiges Leben als Wunsch in einer Welt, die doch an so vielen Stellen optimierbar erscheint. Verbundenheit zwischen Frauen wird in Senegal zu einer Möglichkeit, ein anderes Leben zu wecken. Mit der Magie einer Geschichtenerzählerin schöpft Alice Dalgalarondo aus Fabeln, Träumen und Sehnsüchten. Dabei bleibt sie, so wie auch Susann Maria Hempel, auf der Suche nach Zugehörigkeit, nach Unterstützung und Kraft, um als Frau Freiheit in Kunst und Lebensweise zu spüren. Es sind Existenzen, die sich stoßen am Leben, die sich reiben an Fremdbestimmung und die danach streben, eine Stimme zu finden.