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Ambivalenzen sind schwer zu erklären. Beide Seiten einer Medaille scheinen richtig und doch fühlt sich alles zerrissen an. Die Geschichten, die uns die Filme erzählen, handeln von anerzogener Scham, unterdrückter Ehrlichkeit und verunsicherter Kunstfreiheit. Sie wünschen sich Champagner unter dem Eiffelturm, unbeschwerte Nachmittage und Kontinuitäten eines Zuhauses. Dort wo es wehtut, gehen die Filme rein, entlarven Beziehungsdynamiken und suchen im Verborgenen nach Auswegen. Da macht eine zweite Haut ein Kind zur Frau, da wird die Paar-Perfektion unter der Glasglocke zum Ausbruchsszenario. Vika Kirchenbauer schleift deutschen Dielenboden ab und schaut sich an, was zum Vorschein kommt. Während ein Reporter an der dänischen Küste sein eigenes Selbstbild zwischen die Fronten stellt, zieht ein Sturm auf, der alles verändern wird. Denn nur die Veränderung ist das Ende des Ambivalenzdesasters.