Vortrag: MARK TERKESSIDIS: DER POSTIMPERIALE ARBEITSMARKT

Schauspiel Köln, Köln

Schauspiel Köln
Schanzenstraße 6-20
51063 Köln
Beginn Sa, 06.11.2021 16:00 Uhr
Endet Sa, 06.11.2021 16:45 Uhr
Wie bekomme ich meine Tickets?

Die Tickets werden nach dem Kauf direkt per E-Mail zugeschickt. Zudem kommst du nach dem Kaufprozess direkt auf eine Seite, wo du dein Ticket runterladen kannst. Sollte dein Ticket nicht bei dir ankommen ist es womöglich im Spam Ordner gelandet. Ansonsten einfach beim Veranstalter nachfragen.

Kann eine Rechnung erstellt werden?

In der Kaufbestätigungsemail, bzw. wenn du dein Ticket gekauft hast, gibt es einen Button, der automatisch eine Rechnung als PDF generiert.

Kann ich meine Tickets zurückgeben?

Ein gekauftes Ticket kann in der Regel nicht zurückgenommen werden. Aber frag doch einfach beim Veranstalter nach. Meistens sind diese ziemlich nett.

Wie kann ich mein Ticket bezahlen?

Es kommt darauf an, welche Zahlungsmethode der Veranstalter anbietet. PayPal ist immer möglich, ansonsten gibt es noch die Möglichkeit über Kreditkarte, Sofortüberweisung, oder Giropay zu bezahlen, wenn der Veranstalter diese Zahlungsmethoden freigeschaltet hat.

Was ist Rausgegangen Ticketing

Rausgegangen Ticketing ist die Technologie, die es dem Veranstalter ermöglich mit möglichst geringen Kosten einen Online Ticketvorverkauf zu implementieren, wie auch tolles Online Marketing zu schalten. Wenn du ebenfalls Veranstalter bist und dich für Rausgegangen Ticketing interessierst, dann besuch gerne die Webseite.

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Der Vortrag findet im Rahmen von KEIN SCHLUSSSTRICH statt und startet am Samstag, den 06. November 2021 um 16.00 Uhr. 

SAISON- UND »GAST«-ARBEIT IM KONTEXT DES DEUTSCHEN IMPERIALISMUS

VON MARK TERKESSIDIS

Die Idee des Postkolonialismus ist nur von wenigen Pionierarbeiten auf die Arbeitsmigration nach Deutschland übertragen worden. Dabei liegt der Zusammenhang auf der Hand – angefangen bei den polnischen Saisonarbeiter*innen im Kaiserreich bis hin zu den Anwerbeverträgen der 1950er und 1960er Jahre mit Griechenland, Jugoslawien, Marokko oder Türkei gingen den Migrationsbewegungen fast immer koloniale oder imperiale Bestrebungen voraus. Allerdings haben die Expansionsbemühungen nicht immer auf direkte Land- gewinne abgezielt, sondern auf Abhängigkeit durch »ökonomische Durchdringung« und »moralische Eroberung«. Ein durchaus kompliziertes Panorama, aber es lohnt sich, die Idee des Postkolonialen am Beispiel der Arbeitsmigration nach Deutschland zu entwickeln.

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