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Die Kölner Bunker sind Relikte aus furchtbaren Zeiten. Sie wurden irgendwann umgewandelt in Proberäume, Schießanlagen oder auch in Kulturzentren. Hochbunker sind sichtbar, in andere Bunker gelangt man durch versteckte Eingänge oder Bodenplatten. Dass es in Köln mehrere Atombunker gibt, ist vielen Menschen nicht bekannt. Tiefgaragen und U-Bahn-Haltestellen haben mitunter eine Doppelfunktion.
Der Röhrenbunker vor dem Oberlandesgericht am Reichenspergerplatz ist Ausgangspunkt der Radtour. Wir fahren im Verband gemeinsam durch die Stadt und besuchen die Atombunker am Rudolfplatz und in der Haltestelle Kalk-Post.
Im Röhrenbunker haben tatsächlich Menschen Schutz gesucht und auch gefunden. Dies trifft nicht für jeden Bunker zu. Der nahe gelegene Schutzraum am Fort X wurde getroffen und zerstört. Im Atombunker am Rudolfplatz werden interessante Details vorgestellt. In den 1970er Jahren wurden einige Haltestellen und Tiefgaragen als Atombunker geplant. Im Atombunker Kalk-Post kann man sich ein genaues Bild davon machen, wie dafür gesorgt wurde, dass Menschen 14 Tage lang während eines atomaren Angriffs überleben sollten. Durch die aktuelle weltpolitische Lange werden zunehmend wieder mehr Bunker gebaut.
Veranstalter: SK Stiftung Kultur und die Dokumentationsstätte Kalter Krieg
Dauer: 3 – 4 Stunden
Länge: ca. 10 km
Experten: Robert Schwienbacher, Rudi Pusacker, Jürgen Schneider, Christoph Lubbe
Treffpunkt: Röhrenbunker, Reichenspergerplatz, vor dem OLG
Hinweise:
Diese Tour ist ein Teil von: Urlaub in Köln – Entdecke deine Stadt!
18. Juli – 2. August 2026
🔗 Alle Infos & Touren: www.urlaubinkoeln.de
Ein Projekt der Akademie för uns kölsche Sproch / SK Stiftung Kultur
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