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Von und mit Nora Amin
Anlässlich des Internationalen Frauentags, der jedes Jahr am 8. März begangen wird, laden wir Sie am Donnerstag, den 12. März, ein, nicht nur die Rechte und Errungenschaften der Frauen zu feiern, sondern vor allem zu untersuchen, was bisher erreicht wurde, und aus einer queeren und intersektionalen Perspektive zu hinterfragen, was es bedeutet, eine Frau zu sein. Mit einer interaktiven Solo-Performance der Choreografin und Performerin Nora Amin tauchen wir ein in die Frage, wie Kapitalismus, Kolonialismus und Patriarchat die Definition von Weiblichkeit beeinflussen und oft die Identität, Sexualität und das Verhalten der Person einschränken, anstatt wirklich Freiheit und Wahlmöglichkeiten zu fördern. Mit ihren kulturellen Wurzeln in Ägypten reflektiert Nora darüber, wie soziale Klasse und Wirtschaft den menschlichen Wert von Frauen und Mädchen beeinflussen, wie die Familie der erste Ort sein kann, an dem Angst und Schweigen herrschen, wie sexuelle Übergriffe zur täglichen Realität gehören, wie Femizide weiterhin bestehen, während Gesetz und Zivilgesellschaft angesichts vielfältiger sichtbarer und unsichtbarer Mächte schweigen, und wie Sexualität nach wie vor ein Tabu ist.
Nach einer langen Zusammenarbeit zwischen Amnesty International Deutschland e.V. und Nora Amin ist diese Performance die erste, die sich gleichzeitig an junge Mädchen – über 14 Jahre – und Erwachsene richtet. Es handelt sich um eine interaktive Erfahrung, bei der das Publikum eingeladen ist, sich auf strukturierte Weise mit Worten oder Gesten zu beteiligen. Es ist ein Moment, in dem wir nicht nur unsere Meinung sagen und reflektieren, sondern auch zuhören, träumen und gemeinsam für eine bessere Zukunft handeln sollten. Es handelt sich um eine Solo-Performance mit Tanz, gesprochenen Monologen und Musik.
Inspiriert von ihrem gefeierten Buch „Migrating the Feminine” „Weiblichkeit Im Aufbruch” (MSB, Matthes & Seitz)With & by Nora Amin