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“Unternehmer achtet man, aber uns Erben achtet man gar nicht.”
Was bleibt, wenn der soziale Aufstieg durch Arbeit unmöglich wird? Wenn ein sicheres Leben allein davon abhängt, ob man erbt oder nicht? In Deutschland ist es nicht mehr möglich, durch Arbeit aufzusteigen. Das Haus, die Wohnung, das sichere Leben sind für viele eine Utopie. “the rich eat“, entwickelt für das PATHOS theater, nimmt dabei die Perspektive einer Erbin ein. Wir befinden uns im Jahr 2090: Susanne hat zu Kaffee und Torte eingeladen und gibt ihr letztes Live-Interview. Der Ansatz ist der Produktion ist außergewöhnlich: Susannes gesprochene Texte sind alle echt. Sie kommen aus Interviews, Dokus und dem Internet – es entstehen ein Monolog und eine Kunstfigur: Susanne. Susanne lebt zwischen Weißwurst in St. Moritz, Champagner-Maß im Käferzelt und Geschäftsreisen im Privatjet. Doch ihr Reichtum, ihre Macht und ihre Verantwortung lasten schwer – und betrachten die Absurditäten und Widersprüche unserer Zeit. Wie leicht lässt sich über so jemanden urteilen, ohne den eigenen Platz in dieser Dynamik zu hinterfragen?
“Der Krieg ist auch für mich schrecklich gewesen. Wir haben sehr viel Geld verloren. Ich hab jetzt nur noch 78 Millionen Dollar.”
Schauspiel Ursula Berlinghof | Regie/Text: Cornelia Maschner | Bühne Linda Sollacher | Kostüm Lisa Geller | Presse und Öffentlichkeitsarbeit Luis Argauer (Kulturbüro Todorow & Sacher)
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