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Es beginnt mit einem Sommerfest in einer Stadt, die sonst nur in der Vorstellung oder in Träumen existiert. Hier gibt es keinen König. So, wie die Stadt ohne Monarchie oder Sklaverei auskommt, lebt sie auch ohne Aktienbörse, Werbung, Geheimdienste, Polizei und die Bombe. Utopie? Zu unkonkret?
Ich möchte betonen, dass es keine einfachen Menschen in dieser Stadt sind. Keine frommen Hirten, keine edlen Wilden, keine faden Utopisten. Sie sind nicht weniger komplex als wir. Freudig sind sie. Sie tanzen viel. Aber wie kann man von Freude schreiben? Was die Menschen momentan meistens vergessen: Verzweiflung preisen, heißt Freude verdammen - sich Gewalt zu eigen machen, heißt jeden anderen Halt verlieren.
The Kid in the Hole lädt eindrücklich zum Tanzen ein. Auf dem Boden der Tatsachen und gleichzeitig auf den eigenen Überzeugungen mal so richtig das Tanzbein schwingen und die Möglichkeiten der Überwindung im Hinterkopf haben.
Spiel: Thomas Kaschel, Musik & Video: Frederik Werth, Kostüm: Lena Katzer, Regie & Bühne: Christian Freund, Trailer: Young-Soo Chang