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Ein offenes Labor zum Ausprobieren, Erforschen und Weiterdenken: Hier treffen Stimme, Sprache und Körper aufeinander und gemeinsam entstehen neue Formen des Beschreibens und Wahrnehmens.
Wie lässt sich eine Bewegung in Worte übersetzen? Wie eine Stimmung, ein Bild oder eine Atmosphäre? Und was passiert, wenn wir uns dabei nicht nur auf das Offensichtliche verlassen, sondern Sprache als künstlerisches Material einsetzen? Audiodeskription kann weit mehr sein als ein Instrument der Barrierefreiheit: Sie eröffnet neue Zugänge zu Kunst und entwickelt sich zunehmend zu einer eigenständigen künstlerischen Praxis, die unseren Blick auf Sprache, Wahrnehmung und Teilhabe verändert.
Das Labor lädt blinde, sehbehinderte und sehende Menschen dazu ein, gemeinsam zu improvisieren, Methoden der künstlerischen Audiodeskription auszuprobieren und eigene Formen des Beschreibens zu entwickeln. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
Das Forschungsprojekt SPOKEN DANCE wurde von Rykena / Jüngst initiiert und widmet sich der künstlerischen Forschung rund um Audiodeskription: als Methode, als Praxis und als künstlerisches Material.