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Formfragen
Mit Formfragen heben wir innovatives Filmschaffen, neue digitale Ästhetiken oder solche Ausstellungsformate hervor, die unsere klassische Kinoerfahrung ergänzen. In dieser
Ausgabe verwebt sich der Ariadne Faden nicht nur physisch im Filmhaus Köln, sondern wird Leitmotiv für die Frage: Was ist feministische Erzählweise?
Im Panel nehmen wir den Faden auf und fragen: Worin liegt die Essenz feministischen Kuratierens und warum müssen sich Frauen heute kuratorische Arbeit leisten können?
PANEL: Traum ohne Job? Wie werden wir feministische Filmkurator*innen?
Kuratieren kommt von curare – Sorge tragen. Verstehen wir das kuratorische Bauchgefühl also auch als eines, das sich um sein Werk kümmert, dann stellt sich die Frage: Was macht queer-feministisches Kuratieren eigentlich aus? Wir verstehen es auch als Filmgeschichtsschreibung jenseits des offiziellen Kanons aus einer emanzipatorischen, machtkritischen Perspektive heraus. Nur, wie kommt man an diese Filme, wenn es an Wissens- und Ausbildungsstätten mangelt und FLINTA*-Filme generell weniger sichtbar sind? Archivarbeit bestimmt den Programmbau ebenso wie eine Offenheit für nicht-lineare Erzählweisen und die Frage, was wir durch Körperwissen lernen können. Schlussendlich agiert die Kuratorin auch in einem prekären Arbeitsumfeld. Wie können wir den Nachwuchs fördern, wenn Berufschancen so rar sind und der Konkurrenzkampf zunimmt?
🅘 Mehr Infos zu den Panelist*innen siehe frauenfilmfest.com
In Kooperation mit dem Netzwerk Filmkultur NRW
Alle Informationen zum Internationalen Frauen Film Fest Dortmund+Köln finden Sie unter frauenfilmfest.com und auf unseren Social Media-Kanälen Facebook und Instagram.