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slow and steady wins the race ist eine performative Untersuchung von Sanftheit in einer zunehmend verhärteten Welt. Ein unverhohlener Aufruf zu Trost und Heilung in Zeiten von Unruhe und Spaltung. Eine fortlaufende körperliche und poetische Erforschung von Kunst als Medizin innerhalb eines Systems, das ihren Wert zunehmend untergräbt.
In dieser Arbeit suchen Merel Severs und Milou van Duijnhoven nach Strategien der Entschleunigung und des Sanfterwerdens. Wie findet man ein Gleichgewicht in einer Welt, in der so vieles möglich ist? Wie kann man weich werden in einer Welt, die so hart sein kann? Und woran kann man sich festhalten, wenn man die Orientierung verliert?
Die Residenz am FFT Düsseldorf ist Teil eines längerfristigen Rechercheprozesses. Merel und Milou haben den Titel der Arbeit zugleich zu ihrer Arbeitsmethode gemacht: *slow and steady wins the race* bestimmt auch die Art und Weise, wie sie diese Arbeit Schritt für Schritt entwickeln.