Schwarzer Block

Maxim Gorki Theater, Berlin

Maxim Gorki Theater
Am Festungsgraben 2
10117 Berlin
Beginn Mi, 16.12.2020 19:30 Uhr
Endet Do, 17.12.2020 19:30 Uhr
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Die Tickets werden nach dem Kauf direkt per E-Mail zugeschickt. Zudem kommst du nach dem Kaufprozess direkt auf eine Seite, wo du dein Ticket runterladen kannst. Sollte dein Ticket nicht bei dir ankommen ist es womöglich im Spam Ordner gelandet. Ansonsten einfach beim Veranstalter nachfragen.

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Ein gekauftes Ticket kann in der Regel nicht zurückgenommen werden. Aber frag doch einfach beim Veranstalter nach. Meistens sind diese ziemlich nett.

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Es kommt darauf an, welche Zahlungsmethode der Veranstalter anbietet. PayPal ist immer möglich, ansonsten gibt es noch die Möglichkeit über Kreditkarte, Sofortüberweisung, oder Giropay zu bezahlen, wenn der Veranstalter diese Zahlungsmethoden freigeschaltet hat.

Was ist Rausgegangen Ticketing

Rausgegangen Ticketing ist die Technologie, die es dem Veranstalter ermöglich mit möglichst geringen Kosten einen Online Ticketvorverkauf zu implementieren, wie auch tolles Online Marketing zu schalten. Wenn du ebenfalls Veranstalter bist und dich für Rausgegangen Ticketing interessierst, dann besuch gerne die Webseite.

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Schwarzer Block


 


Für ein optimales Hörerlebnis empfehlen wir die Verwendung von Kopfhörern.






 

Mit Maryam Abu Khaled, Mazen Aljubbeh, Yusuf Çelik, Karim Daoud, Dominic Hartmann, Kinan Hmeidan, Svenja Liesau, Vidina Popov, Aram Tafreshian, Hasan H. Taşgın, Çiğdem Teke, Hanh Mai Thi Tran, Linda Vaher, Mehmet Yılmaz

 

See English version below



Schwarzer Block von Kevin Rittberger ist ein Stück über Antifaschismus als Sisyphos-Projekt, über 100 Jahre Geschichte linker Militanz als Versuch, den Naziterror zu verhindern, über den Widerspruch von Emanzipation und Gruppe. Als Protagonist*in für Theater scheint der Schwarze Block nicht besonders geeignet: Er ist ein Warnsystem auf prekärem Posten und will nicht erkannt sondern gehört werden, er gibt keine Interviews und der angeregte Dialog ist nicht in erster Linie seine Kommunikationsform. Doch weil der Block kein Block ist, sondern eine sich selbst befragende Formierung von Widerstand, drängt er hier auf eine Bühne, eine Bewegung im Raum, die Konflikte aufbrechen lässt. 

Kevin Rittberger hat anderthalb Jahre lang die Geschichte des antifaschistischen Kampfes in Deutschland recherchiert, Archive gesichtet, Interviews geführt, Aktivist*innen getroffen und sich durch Neonazi-»Literatur« gequält. Aus dem Material ist ein mehrstimmiges dramatisches Gedicht entstanden, in dem die Geister der antifaschistischen Geschichte ihre Enterhaken in die Gegenwart werfen und andersrum. Mit 15 Schauspieler*innen sucht Sebastian Nübling nach dem »Wir« auf Abstand im Container und auf der Großen Bühne des Gorki. Gemeinsam stellen sie sich der Herausforderung, politische Aktion in den abstrakten Theaterraum zu übertragen.

Stücklänge: 1:45h


Video und Schnitt: Marc Helfers, Neue Stereo Filmproduktion
Filmtonmischung: Tobias Koch


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We recommend to watch with headphones.


Schwarzer Block by Kevin Rittberger is a play about anti-fascism as a Sisyphean project, about a 100 year history of left-wing militancy as an attempt to stop the Nazis’ reign of terror, about the contradiction between emancipation and group. At first glance, the black bloc doesn’t seem to be the most apt material for theatrical protagonists: it’s an alert system with a precarious position; it doesn’t want to be recognized, but heard instead; it doesn’t give interviews; and lively dialogue isn’t its primary form of communication. But because the bloc isn’t a bloc, but rather a self-questioning formation of resistance, in this play it pushes through to the stage, a movement in space that sets off conflicts.

Over a year and a half, Kevin Rittberger researched the history of the anti-fascist struggle in Germany, sifting through archives, conducting interviews, meeting activists and working through tortuous neo-Nazi »literature«. A polyphonic dramatic poem has emerged from this material, in which the ghosts of anti-fascist history throw their grappling hooks into the present, and the other way around. Together with around 15 actors, Sebastian Nübling searches for a »we« at a distance in the Container and on the Gorki mainstage. Together they rise to the challenge of transferring political action into the abstract theatre space.

Foto: Ute Langkafel

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