Der Vorverkauf startet am 1. März um 10 Uhr.
Love Is Not Enough ist ein Solo-Theaterstück über transnationale Adoption – persönlich, performativ und gesellschaftskritisch. Ausgangspunkt ist die Biografie der Schauspielerin Sarella Vargas, die in Peru geboren und nach Deutschland adoptiert wurde. Auf der Bühne setzt sie sich mit Verlust, Identität und Zugehörigkeit auseinander und hinterfragt gängige Narrative von Adoption als „Happy End“. Das Stück verbindet autobiografisches Material mit literarischen Texten, Tanz, Gesang, Video und Sprachwechseln zwischen Deutsch und Spanisch. Die Erzählung ist fragmentarisch und nicht linear – sie bewegt sich zwischen Erinnerung, Gegenwart und Inszenierung. Humor ist dabei Überlebensstrategie, Moment der Selbstermächtigung, und zärtlicher Widerstand gegen Vereinfachung.
Teil der Inszenierung sind Fotos und Videoaufnahmen aus dem Leben der Darstellerin, darunter dokumentarisches Material aus Peru, die bei der Wiederbegegnung mit ihrer leiblichen Familie entstanden sind.
Love Is Not Enough lädt dazu ein, sich mit einer häufig marginalisierten Perspektive auseinanderzusetzen – und Verlust, Ambivalenz und die Suche nach Zugehörigkeit auszuhalten.