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REINE MÈRE (QUEEN MOM)
(R: Manele Labidi; FR 2024 | OmeU | DCP | 93 min.)
Amel ist Hausfrau und Mutter von zwei Töchtern. Das Leben der Familie gerät aus den Fugen, als der Vermieter die Wohnung zurückhaben will. Sie weigert sich, in die Vorstadt zu ziehen oder ihre Kinder aus der Schule zu nehmen. Nach einer Geschichtsstunde über Karl Martell begegnet ihre älteste Tochter Mouna dem Geist des Feldherrn, der in der Schlacht von Poitiers 732 angeblich arabische Invasoren zurückgedrängt haben soll. REINE MÈRE erzählt von einer Migrantenfamilie, die Ende der 1980er-Jahre nach Frankreich kam und sozialen Abstieg sowie Rassismus erlebt. Nach UN DIVAN À TUNIS liefert Manele Labidi eine politische Reflexion über die Lage von Migrant*innen – bis heute aktuell.