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Was muss draußen bleiben, damit es ein Innen gibt? Welche Körper, Gefühle und Ausdrucksformen haben in der Architektur romantischer Innerlichkeit keinen Platz? Op. I nimmt Bezug auf das Kunstlied und den Liederabend der bürgerlichen Gesellschaft zur Zeit der Romantik und lässt zurückkehren, was in ihrer Inszenierung von Innerlichkeit, Virtuosität und dem Ideal von Authentizität unbenannt bleibt und dadurch als universell und neutral erscheint. Begehrende Körper, brechende Stimmen, soziale Beziehungen und politische Realitäten treten herein. Was als intimer Liederabend beginnt, kippt langsam in eine unberechenbare Choreografie aus Stimme, Körper und Live-Musik.