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NOTHING HAPPENS AFTER THE REVOLUTION
(R: Omar Ibrahim; Sudan 2026; OmeU | DCP | 76 min. )
Während die Dreharbeiten von Produktionsproblemen überschattet werden, fühlt sich der Regisseur hin- und hergerissen zwischen seiner Arbeit und der Unmöglichkeit, in sein Herkunftsland Sudan zurückzukehren, wo eine Revolution ausbricht. Von Zweifeln an seinem Film NOTHING HAPPENS AFTER THE REVOLUTION geplagt, beginnt er, seiner kleinen Tochter seine Muttersprache beizubringen. Als sein Kameramann Ägypten in Richtung Schweden verlässt und ihm schließlich mitteilt, dass er die Zusammenarbeit aufgibt, verändert sich auch der Ton der Off-Erzählung. Sie weitet sich zu einer nachdenklichen Reflexion über Exil, räumliche Distanz, Trauer und die Weitergabe von Sprache und Erinnerung.
In Anwesenheit von Omar Ibrahim
Kooperation: Col.lit.ive, Sudan AG Rheinland & Friedensbildungswerk Köln