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MÉTISSES – CINQ FEMMES CONTRE UN CRIME D’ÉTAT (UPROOTED – FIVE WOMEN AGAINST A COLONIAL CRIME)
(R: Jean Charles Mbotti Malolo, Quentin Noirfalisse | BE/F 2025; OmeU | DCP | 86 min.)
Sie hatten ihr ganzes Leben lang geschwiegen. Doch nun haben Léa, Noëlle, Monique, Simone und Marie-José beschlossen, dieses Schweigen zu brechen und den belgischen Staat für die Verbrechen zur Verantwortung zu ziehen, die ihnen während der Kolonialzeit im Kongo angetan wurden. Alle fünf Frauen wurden als Töchter Schwarzer Mütter und weißer Väter geboren. Im Alter zwischen zwei und fünf Jahren wurden sie ihren Müttern weggenommen und in Waisenhäuser gebracht – allein aufgrund ihrer Herkunft. Vor dem Berufungsgericht kämpfen sie um die offizielle Anerkennung einer Politik systematischer Kindesentführungen. Zwischen den Gerichtsverhandlungen blicken die Frauen auf die Erinnerungen an ihre geraubte Kindheit zurück.
In Anwesenheit von Jean-Charles Mbotti Malolo & Quentin Noirfalisse
Kooperation: Deutsch-Kongolesisches Jugendinstitut und Lux Mwinda!