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Als türkische Gastarbeiter*innen kamen Güner Balcıs Eltern nach Berlin-Neukölln. Der Einzug in eine Wohnung mit eigenem Bad im Rollbergviertel war für sie ein Meilenstein des Ankommens in einer ihnen fremden Welt. Aber das einstige Arbeiterviertel, in dem ihre Tochter eine unbeschwerte Kindheit erlebte, verwandelte sich Anfang der 1980er-Jahre zunehmend in einen sozialen Brennpunkt. Güner Balcı erzählt in ihrem Buch „Heimatland“: Zähne zeigen gegen die Feinde der Demokratie, wie ein reaktionärer Islam sich breit machte, der Mädchen und Frauen die Selbstbestimmung verweigerte.
Nach einer 30-minütigen Lesung folgt eine Podiumsdiskussion, in deren Zentrum die Frage steht, was „Heimat“ in einer offenen Gesellschaft bedeutet und wie sie gegen islamistische Ideologien verteidigt werden kann, die Freiheit und Gleichberechtigung bedrohen.
Gemeinsam mit Güner Balcı diskutieren: