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Islandman mit neuem Album auf Tour – eine vielschichtige Reise durch die neo-türkische Psychedelia Istanbuls
Mit ihrem kommenden Album „Island5“ präsentieren Islandman ihre bislang komplexeste und eindrucksvollste Klangwelt. Das im Herbst 2025 erscheinende Werk verbindet die uralten musikalischen Traditionen Anatoliens mit moderner elektronischer Ästhetik und erweitert so den Sound, für den die Band seit Jahren gefeiert wird: eine atmosphärische Synthese aus zeitgenössischem Klangdesign und tief verwurzelter kultureller Identität.
Islandman interpretieren anatolische Musik nicht als Relikt vergangener Zeiten, sondern als lebendiges, atmendes Erbe, das sich ständig weiterentwickelt. Traditionelle Melodien und Instrumente verschmelzen mit innovativen Kompositionen und elektronischen Texturen zu dem, was die Band „neotürkische Psychedelia“ nennt, eine Fortführung, kein Neubeginn. Hier wird die Vergangenheit nicht konserviert, sondern transformiert und in die heutige Klangwelt eingebettet.
Gegründet von Tolga Böyük, wächst Islandman zu einem Trio, ergänzt durch das psychedelische Gitarrenspiel von Erdem Başer und die meditative Perkussion von Eralp Güven. Als flexibles Klangkollektiv bewegen sie sich zwischen akustischen und elektronischen Welten, zwischen Ritual und Tanz, nachdenklicher Versenkung und intensiver Ekstase. Ihre Live-Shows sind immersiv, tiefgründig und hypnotisch.
Seit ihrem Debüt „Rest in Space“ (2017), das eine traumwandlerische, balearisch inspirierte Atmosphäre schuf, hat Islandman ihre Klangsprache stetig weiterentwickelt. „Kaybola“ (2020) verband anatolische Tradition mit westlicher Musiksprache, während „Godless Ceremony“ (2021) die Musik organischer und spiritueller gestaltete. Das jüngste Album „Popsicle Obstacle“ (2023) markierte den Übergang in eine digitale Klangutopie, in der analoge Wärme und elektronische Präzision verschmelzen.
Mit „Island5“ gelingt nun die perfekte Balance: Ein vielschichtiges Album, das die urbane Vielschichtigkeit Istanbuls einfängt und die musikalischen Codes der Band – Ambient-Texturen, modale Skalen und zeremonielle Perkussion – in eine reichhaltige, analoge Synthesizerlandschaft einbettet.