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Edimotion - Festival für Filmschnitt und Montagekunst präsentiert:
Das Thema Künstliche Intelligenz ist in aller Munde – aber im Grunde steht die KI noch am Anfang ihrer Entwicklung, ein bisschen wie ein Kleinkind im Krabbelalter. Selbst Experten die seit Jahrzehnten im Bereich „machine learning“ arbeiten, geben zu, dass sie längst nicht alle Eigenschaften und Marotten erahnen können, welche die „erwachsene” KI eines Tages haben wird. Schon jetzt aber sorgt sie für reichlich Wirbel und man darf keine Minute wegschauen, weil sonst etwas zu Bruch geht, oder in Brand gerät.
Unsere Gesellschaft einschließlich der Filmbranche erlebt die nächste industrielle Revolution, und da wird es wie bei allen technologischen Umbrüchen Gewinner und Verlierer geben, neue Chancen ebenso wie berechtigte Existenzängste.
In Hollywood haben die Drehbuchautor*innen fünf Monate lang gestreikt und auch unter Filmeditor*innen ist die Stimmung angespannt: Manche freuen sich vielleicht auf die kommenden KI-Tools, die ihnen stumpfsinnige Tätigkeiten abnehmen, und neue kreative Möglichkeiten eröffnen werden. Andere vermuten, dass sie bald nicht mehr die Anwender solcher Tools sein werden, sondern bloß die Aussortierten, die zur Erstellung eines Werkes nicht mehr gebraucht werden.
So viel ist klar: KI wird mindestens so umwälzend wie Digitalisierung und Internet. Was bedeutet das für Editor*innen und ihre Kunst? Ein Panel der Fragen und Mutmaßungen.
Die Panel-Gäste:
Claudio Cea, Filmeditor, Schweiz
Mads Damsbo, Filmproduzent, Dänemark
Karina Vilela, Filmeditorin, Brasilien
Shane Woods, Filmeditor und Schnittassistent, Irland
Weitere Informationen unter https://edimotion.de/