Götterdialoge (alles nochmal gründlich durchdenken)

Theater im Depot
Immermanstraße 29, 44147 Dortmund
Fr, 27.02.2026
Start: 20:00 Uhr - 21:30 Uhr

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Über die Veranstaltung

Zum Stück:

Es gab schon immer diese Versammlungen, nicht immer wusste man davon, mal fanden sie statt in der Zeitlosigkeit, oder ohne Ort, aber auch in der Mittagspause, auf Sternen, oder auch im Stehen an der Trinkhalle.

Unsinn, Nichts, Alles, Kunst, Liebe, Arbeit, Denken, finden ihre Formen in tänzerischen und sprachlichen Dialogen mit Abwesenden. Zwischen Handeln und Repräsentation verbleibt der Anwesende in Übergangszonen, in denen sich vor allem lohnt zu tanzen, wenn die bekannten Methoden nicht mehr greifen.

Über Thomas Lehmen:

Der gebürtige Oberhausener Thomas Lehmen ist freiberuflicher Choreograph, Tänzer und Lehrer.
 Von 1986 bis 1990 studierte er an der School for New Dance Development in Amsterdam und lernte dort u.a. bei Pauline de Groot, Steve Paxton, Ishmael Houston Jones, Mark Tompkins, Z ´ev.

Von 1990 bis Juli 2010 lebte er in Berlin. Hier entwickelte er zahlreiche Soli, Gruppenstücke und Projekte: u.a. „distanzlos, „mono subjects, „Schreibstück", „Funktionen“, „It’s better to...", „Lehmen lernt", die weltweit aufgeführt werden.
 Er unterrichtet Workshops in diversen Formaten in Universitäten und freien Studios auf nationaler und internationaler Ebene.

Neben Gastprofessuren in Gießen, Hamburg und Berlin hielt er 2010 und 2011 eine Professur an der Arizona State University inne und produzierte anschließend weitere Arbeiten, u.a. die Arbeiten „Schrottplatz" und „Bitte...". Von 2013 tbis 2017 tourte er auf dem Motorrad mit dem Projekt „A Piece for You" durch drei Kontinente. Seit 2017 arbeitet er wiederum in Oberhausen und leitet seit 2019 das Kunsthaus Mitte in Oberhausen und die Tanz-Arbeit Oberhausen.

Die Publikationen "Schreibstück" (Buch und Partitur für jeweils 3 Gruppen in Kanonform) und "Funktionen-Toolbox" (auf emergente Ergebnisse abzielende kommunikative Choreographien) erregten anhaltende internationale Aufmerksamkeit und riefen zahlreiche Variationen hervor.

Zu den wiederkehrenden Interessen gehören die Entwicklung künstlerischer Formate und Strukturen, Kommunikationen und Menschen, die sich in ihrer Umwelt reflektieren und diese durch kreative Beziehungen gestalten. Die Herangehensweisen weisen konzeptionelle Methoden und Darstellungsformen auf, die sprachliche Elemente beinhalten. Stilistisch sind die intellektuelle Ebene und insistierende Konsequenz oft gepaart mit Zugänglichkeit und Humor. In der physikalisch tänzerischen Komponente arbeitet er u.a. mit individuellen Artikulationen, Relationen der Tänzer und tänzerischen Dialogen. Die tanztechnische Arbeit berücksichtigt europäische, nordamerikanische und asiatische Prinzipien. Hierfür studierte er klassisches Ballett, Contact Improvisation, Ausdruckstanz, Post Modern Styles, Kung Fu, Iaido, Sport und Handwerk.

Besetzung:

Tanz, Text, Choreographie, Bühne, Sounds: Thomas Lehmen
Mitarbeit Visuelle Gestaltung: Naoko Tanaka
Künstlerische Assistenz: Anna Luise Binder
Beratung: Dr. Franz Anton Cramer
Redaktion: Dr. Christina Irrgang
Tanztechnische Beratung: Pauline de Groot

Götterdialoge" von Thomas Lehmen ist eine Koproduktion von Thomas Lehmen und dem Theater im Depot Dortmund und wird finanziert aus Mitteln der Kunststiftung NRW, Stadt Dortmund, Stadt Oberhausen, Kunsthaus Mitte in Oberhausen e.V., Tanz-Arbeit Oberhausen. Mit freundlicher Unterstützung der Herz-Jesu-Gemeinde Oberhausen.

Veranstalter:in

Verein zur Förderung freier Theaterartbeit e.V.
Immermannstr. 29
44147 Dortmund