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DISKUSSION
Silvia Federici & Athina Tsangari über Commoning & Allmende
Aktueller Widerstand gegen den zerstörerischen Turbokapitalismus ist für Silvia Federici Teil eines andauernden Aufstands gegen die Einhegungen von gemeinschaftlichem Land und gesellschaftlichen Beziehungen. In Europa begann die Landprivatisierung im späten 15. Jahrhundert, zeitgleich mit der kolonialen Expansion. In ihrem bahnbrechenden Werk Caliban und die Hexe untersucht Federici die Geschichte der Frauen im Übergang vom Feudalismus zum Kapitalismus. Die drei Jahrhunderte andauernde Hexenverfolgung deutet sie als beispiellosen Krieg gegen Frauen, dem Hunderttausende zum Opfer fielen. Ihre Macht musste zerschlagen werden, damit der Kapitalismus sich entwickeln konnte. Weil sie stark von Vertreibung und Umweltzerstörung betroffen sind, spielen Frauen noch heute eine zentrale Rolle in den Kämpfen um die Commons. Wie erschaffen wir neue Formen von Kooperation, die unsere natürliche Mitwelt einschließt?
🅘 Das Gespräch wird auf Englisch geführt.
In Kooperation mit Kunsthochschule für Medien Köln
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