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3 verschiedene Beobachtungen. 2 Gespenster.
1 kleines Haus. Ausserdem: Teppichmaschinen
und Seilzüge, unspektakuläre Stunts, abwesende Tourist*innen, ein Blick durchs Fernglas, ein fallender Scheinwerfer, ein auf der Bühne gestrandeter Orca, selbstgemachte Special Effects und die größte Erdnuss der Welt. Vielleicht.
Was davon ist sehenswert? Was will ich sehen,
wann blicke ich weg? Was blickt auf wen? Und
was ist, wenn niemand da ist um zuzuschauen?
»A Beginner’s Guide to Sightseeing« versammelt Beobachtungen des An- und Zuschauens, performative, reale und fantastische Sehenswürdigkeiten.
Keine Vorkenntnisse vorausgesetzt.
Popcorn im Eintrittspreis inbegriffen.
Florence Ruckstuhl und Nora Schneider und haben sich am Institut für Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen kennengelernt. Zwischen ihnen herrscht eine inhaltliche Nähe geprägt von freundschaftlicher Praxis (die sich in Faibles für Maschinen, Handarbeit und Popcorn äußert).
Nachdem die beiden 2021 im Rahmen der Treibstoff-Theatertage Basel »How not to be spectacular« als erstes gemeinsam geleitetes Projekt realisierten, wurde das Team für »A Beginners Guide to Sightseeing« um Merthe Wulf, Amélie Haller und Levin Eichert ergänzt. Als Gruppe begaben sie sich auf einen Ausflug in die Black Box und verfassten ihren eigenen Beginners Guide to Sightseeing. Das Team verfolgt ein gemeinsames Interesse nach einer visuellen Arbeitsweise und der Rolle von Storytelling im Performancetheater.
Florence Ruckstuhl ↗
Nora Schneider ↗
Levin Eichert ↗
Amélie Haller ↗
Patrick Faurot ↗
Vorstellung am Sa anschließend mit Publikumsgespräch und DGS-Dolmetschung
Dauer
70 Minuten ohne Pause.
Sprache
Die Performance enthält insgesamt wenig Sprache. Sie findet in deutscher Lautsprache mit englischen Untertiteln statt. Es gibt deutsche und englische Schriftsprache. Die Vorstellung am Sa 5.12. findet mit DGS-Dolmetschung statt.
Sensorische Reize
Es kommen vereinzelt Blitzlichter und leicht blendende Scheinwerfer vor. Licht-sensiblen Zuschauer*innen empfehlen wir Sitzplätze in der Mitte der Tribüne. Blitze werden vorher angekündigt. Auf der Bühne kommt Bühnennebel zum Einsatz. Ausserdem sind wiederholt metallische Maschinengeräusche zu hören.
Räumlichkeiten
Alle öffentlichen Bereiche der Schwankhalle sind ebenerdig und stufenlos erreichbar.
Relaxed Performance:
Die Vorstellung findet als Relaxed Performance statt.
Das bedeutet:
Du kannst den Saal jederzeit verlassen und wieder betreten.
Es gibt einen betreuten Rückzugsort, falls du eine Pause brauchst.
Es wird zu keinem Zeitpunkt vollständig dunkel im Saal.
Es ist erlaubt, während der Vorstellung Geräusche zu machen und auf das Erlebte zu reagieren.
Inhaltshinweise
Mit einem elektrischen Messer wird auf der Bühne Pappe zerschnitten. Ausserdem wird in einer Szene von einer leichten Panikattacke erzählt.