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Tanz
Die niederländische Choreografin Fay van Baar blickt mit OCN auf prägende Schlüsselmomente des gesellschaftlichen Zusammenhalts und unser Verlangen nach Solidarität. Was begünstigt oder verhindert die Entscheidung Fremden zu helfen? Dazu zeigt OCN eine Arbeit aus dem Repertoire von Kossi S. Aholou-Wokawui. »Ezan Kélé« beschreibt die Morgendämmerung als halbwachen Zustand, in der das Unterbewusste der Nacht, verborgen im fahlen Halbdunkel, ins Reale zu kippen droht.
Fay van Baar war langjährige Tänzerin am Netherlands Dance Theatre in Den Haag und hat zuvor erste choreografische Arbeiten u.a. für das NDT, die Mir Tanzgala und das Korzo Den Haag realisiert. Sie wurde mit dem Dansersfonds-Preis ausgezeichnet für ihre »reife, ungezwungene Darstellung, subtile Musikalität und klare Affinität zu der Atmosphäre und Energie, die eine Choreografie hervorrufen möchte«. Genau wie OCN ist Fay van Baar an Themen interessiert, die in der Gesellschaft schwelen, aber nicht einfach zu greifen oder in Worte zu fassen sind. »Ich habe mich schon immer zum Geschichtenerzählen hingezogen gefühlt, sei es durch Schreiben, Zeichnen, Film, Musik, Theater oder Tanz. Es hat die Kraft, Menschen miteinander zu verbinden und uns dabei zu helfen, uns in komplexen sozialen Realitäten, Emotionen und Identitäten zurechtzufinden.« (Fay van Baar)
Kossi Sebastien Aholou-Wokawui wuchs in Togo auf und lernte traditionellen und zeitgenössischen afrikanischen Tanz sowie Modern und Jazz Dance in verschiedenen Ensembles. Er absolvierte Fortbildungen u. a. bei Stephanie Thiersch sowie an der École des Sables, Senegal und war als Workshopleiter am Théâtre National d’Haïti tätig. Seit 2012 arbeitet Aholou-Wokawui kontinuierlich mit steptext dance project zusammen und tanzte seither in zahlreichen Produktionen von Helge Letonja, seit 2019 auch bei Of Curious Nature im In- und Ausland. Seine choreografischen Arbeiten umfassen Dans La Peau de l’autre gemeinsam mit Tom Bünger, mehrere Soli u.a. Be-Greifen, sowie Ezan-Kélé mit dem Ensemble Of Curious Nature 2023. In seinen Arbeiten verbindet sich seine im Togo ausgeformte Tanzsprache mit dem zeitgenössischen europäischen Tanz, den er seit Jahren praktiziert, zu neuen und frischen Verflechtungen. In vielfältigen Kooperationen leitet Aholou-Wokawui zudem Workshops in Contemporary Afro und gestaltet transkulturelle Jugendtanztheater-Projekte.
Dauer: ca. 60 Min.
Alle öffentlichen Bereiche der Schwankhalle sind ebenerdig und stufenlos erreichbar.
Es gibt drei verschiedene WCs: Eine barierrefreie Toilette, die auch für Rollstuhl-Fahrer*innen nutzbar ist, eine Toilette mit 3 WC-Kabinen und eine Toilette mit Pissoirs und einer WC-Kabine.
Der Publikumsbereich ist in der Regel bestuhlt.
Die Rollstuhlplätze befinden sich in der ersten Reihe und können im Vorfeld telefonisch unter 0421 520 80 70, per Email unter ticket@schwankhalle.de oder per Eingabe im Ticketshop reserviert werden.
Individuelle Bedarfe wie bestimmte Sitzplätze, Early Boarding oder ein zusätzliches Ticket für eine Begleitperson können Sie ebenfalls beim Ticketkauf bzw. -reservierung angeben.
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