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Was bedeutet es, innerhalb eines Systems auferlegter Rituale erwachsen zu werden, und wie lassen sich diese Rituale so umschreiben, dass sie Selbstbestätigung ausdrücken?
›Quinceañeras‹ geht vom traditionellen lateinamerikanischen Ritual des fünfzehnten Geburtstags aus – dem symbolischen Übergang vom Mädchen zur Frau. In dieser Feier, die in kolonialen Einflüssen und neu erfundenen Bedeutungen verwurzelt ist, untersuchen Estefania Alvarez Ramírez und Luisa Fernanda Alfonso, wie Traditionen genauso einschränkend wie auch befreiend sein können.
Die beiden in Europa lebenden kolumbianischen Künstlerinnen nähern sich diesem Thema aus der Perspektive von Migrantinnen. Ihre Freundinnenschaft beflügelte ihren kreativen Prozess: Vertrauensvoll, fürsorglich und verspielt erforschen sie neue Formen weiblicher Darstellung. Durch Tanz und Musik verwandeln sie die Bühne in einen hybriden Raum, in dem Exzess, Emotion, Nostalgie und Abwesenheit miteinander verflochten sind.