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In früheren Arbeiten war mein Kind meist nicht im Studio, was zwar Fokus ermöglichte, jedoch mein Leben als Elternteil und Künstlerin trennte. In meiner künstlerischen Entwicklung entstand das Interesse, diese beiden Welten zu verbinden.
Wie lassen sich Elternschaft und kreatives Schaffen miteinander vereinbaren?
Wie können wir gleichzeitig vollwertige Eltern und kreative Schaffende sein?
Wie kann man als freiberuflicher, unabhängiger Künstler und Kulturschaffender ein Gleichgewicht zwischen Kindererziehung und kreativer Arbeit finden?
Diese Fragen stehen im Mittelpunkt des von Beatrix Trisha Simkó ins Leben gerufenen Community-Building-Programms „Elternschaft und künstlerische Praxis: Choreographie der Kontinuität“.
Eine offene Gesprächsrunde schafft einen Raum, in dem die Teilnehmenden ihre Erfahrungen miteinander teilen und sich gegenseitig unterstützen können – als Künstler:innen, als Eltern, in der Gegenwart und mit Blick auf die Zukunft.
Das Programm richtet sich an Künstler*innen und Kulturschaffende aller künstlerischen Sparten, die sich für dieses Thema interessieren.
Facilitatorin Beatrix Trisha Simkó
KÜNSTLERIN
ist Tänzerin, Choreografin und Medienkünstlerin. In ihrer Arbeit untersucht sie interkulturelle und intergenerationelle Perspektiven auf gesellschaftliche Strukturen und legt dabei einen starken Fokus auf Visualität und intermediale Ansätze. Ergänzend zu ihren performativen Arbeiten initiiert sie Outreach-Projekte und entwickelt partizipative Formate. Zuletzt initiierte und entwickelte sie in Budapest eine Workshop-Konferenzreihe zum Thema „Elternschaft und künstlerische Praxis: Die Choreografie des Erhaltens“.
Sie studierte an der Moholy-Nagy Universität in Budapest sowie an der Universität Hamburg (MA. Medien Design und MA. Performance Studies). Seit fünfzehn Jahren ist sie in der ungarischen Tanzszene aktiv und arbeitet seit zehn Jahren in internationalen Kooperationen, mit einem Fokus auf Deutschland.
Sie ist eine von Aerowaves und Life Long Burning ausgewählte Künstlerin und arbeitet in enger Partnerschaft mit der Workshop Foundation Budapest. Darüber hinaus schuf sie Choreografien für das Junge Ensemble Stuttgart, das Central Europe Dance Theatre und das Csokonai Theater Debrecen. Ihre Arbeiten wurden international präsentiert, u. a. beim Festival d’Avignon, Aerowaves Festival, Trafó House of Contemporary Arts, Théâtre National Wallonie-Bruxelles, Španski borci Ljubljana, Hessisches Staatsballett Darmstadt, Tanz NRW, Kampnagel sowie bei den Tanzfestivals in Kuopio und Oulu.