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Drei Filme, die für den Student Award beim diesjährigen DOK.fest nominiert sind. Alle drei nutzen die formelle Freiheit des kurzen Formats, um zu experimentieren und so neue Formen des Filmischen auszuloten. Ob es um die eigenen Ängste, die Sicht auf die Geschichte Europas oder gar das merkwürdige Phänomen der Reihenhäuschen geht - auch thematisch ein hochspannender (ikonoklastischer) Mix. J.S.
MEMENTO MURI
Bunker – ob Trümmerhaufen eines Krieges, der allmählich in die Vergessenheit gleitet, ob aufgehübschtes Heimatmuseum – die Mahnmale der deutschen Kriegszeit stehen noch. Eine vorsichtige und evokative Annäherung an den Rand Europas. J.S.
ICH ATME DIE GANZE ZEIT
Die Regisseurin Rosa Gocht hat Angst vor einer plötzlichen Krankheit, Angst vor dem Tod ihrer Mutter – es sind anhaltende, ungreifbare Ängste. In intensiven Gesprächen mit ihrer Familie versucht sie, ihrer psychischen Erkrankung auf den Grund zu gehen und stößt dabei auf ein transgenerationales Trauma. Eine intensive und mutige Suche. A.M.H.
AND THEY LIVE IN ROW HOUSES
Das Standard-Modell des menschlichen Zusammenlebens ist eine Monokultur. Kernfamilie, zwei Generationen, ein Dach. Das verspricht Geborgenheit und behagliche Rückzugsräume aus einer hektisch-bedrohlichen Welt. Das Regie-Duo hat ‘Gedankenkünstler’ Simon Nagy zum Thema befragt und geht auf einen höchst experimentellen Ortsbesuch zu den Reihenhäuschen. J.S.