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Eine Gangstergeschichte aus und mit Motiven des Film Noir in Laut - und Gebärdensprache
Diese Gangstergeschichte handelt von zwei Underdogs, die alle Regeln brechen, um dabei einander zu finden. Das Theaterprojekt spielt mit Filmausschnitten aus dem Genre des „Film Noir“ und verbindet sie mit der rauen Gegenwart.
Der amerikanische Filmstil „Film Noir“ war eine Reaktion auf die gesellschaftlichen und politischen Umbrüche nach dem Zweiten Weltkrieg, als soziale Strukturen und Geschlechterrollen im Wandel begriffen waren. Während des Krieges übernahmen die zuhause gebliebenen Frauen die Arbeitsplätze der abwesenden Männer, um sich und ihre Familien zu ernähren. Dadurch entstand eine neue weibliche Selbstständigkeit, mit der die zurückgekehrten, traumatisierten Männer nur schwer umgehen konnten. Diese Dekonstruktion der Familie und die neuen Frauenrollen spiegeln sich in den Charakteren des „Film Noir“ wider.
Entwickelt von und mit Bischoff, Brichta, Greinwald, Loewen, Nimar, Rashed, Reiter, Spitz, Strodthoff, Urban, Wende