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Ob Wohnzimmergräber oder nasse Handtücher, Gräber für Totgeborene oder Türen ins Jenseits, die sehr persönliche Bildertour des Frankfurter Fotografen Hans-Jürgen Lenhart zum Hauptfriedhof in Frankfurt vermittelt einen spannenden bis verblüffenden Rundgang, zu dem man vor Ort wahrscheinlich aufgrund der Größe des Friedhofs (70 Hektar) Wochen brauchen würde. Der Friedhof kann wie ein Skulpturenpark wirken. Lenhart präsentiert bei seinem Bildervortrag Meisterwerke der Bildhauerkunst, Stimmungsvolles, Skurriles und Emotionales. Er zeigt und erzählt vom Scheintodalarm und von diebischen Füchsen, untreuen Fürsten und geheimnisvollen Grüften, Gräbern von Comicfiguren und komischen Gräber. Zu sehen sind Ruhestätten von Persönlichkeiten der Geschichte Frankfurts aus Politik, Literatur, Musik, Medizin u. v. m., wobei insbesondere prominente Frauen gewürdigt werden sollen.
Natürlich wird auch auf die Geschichte des Hauptfriedhofs, die wichtigsten Gebäude, die angegliederten jüdischen Friedhöfe oder die Symbolik auf den Gräbern eingegangen. Zudem werden etliche Gemeinschafts- und Erinnerungsgrabstätten für Opfer von Kriegen, Unglücken, Krankheiten oder Diktaturen vorgestellt. Lenhart erklärt auch, wie es um den Schutz von erhaltenswerten Gräbern steht. Viele der beeindruckenden Grabstätten sind vom Verschwinden bedroht, sei es durch Zerfall, Ablauf des Nutzungsrechtes oder besonders durch Vandalismus.
Eintritt Abendkasse 8 €, mit Kulturpass Frankfurt: 1 €