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Die Geschichte des frühen Films wurde lange Zeit ohne sie geschrieben. Dabei war Stummfilmpionierin Alice Guy-Blaché eine der ersten Regisseurinnen der Filmgeschichte, ihr Werk umfasst hunderte Filme – 13 Kurzfilme davon bringt das CinéConcert der Französischen Filmtage auf die Leinwand. Sie sind voller spielerischer Einfälle, hintersinnigem Humor und überraschenden Wendungen – und bieten damit den idealen Raum für eine ebenso spontane wie vielschichtige Klangwelt. Für diese sorgt die eigens zusammengestellte Gruppe deutsch-französischer Jazzmusiker mit Franck Lamiot (Keyboards), Marcus Halver (Gitarre), Tobias Fritzen (Bass) und Schroeder (Schlagzeug): Bei ihrer Premiere als CinéBand verbinden sie freie Jazz-Improvisation mit Klang-Collagen und rhythmischen Eskapaden und setzen den Humor der visionären Filmemacherin musikalisch in Szene. Figurenspielerin Elena Sofie Böhler führt mit einer kabarettistischen Moderation durch das Programm.
Ein Abend zwischen Kino und Konzert, Geschichte und Gegenwart – überraschend, verspielt und garantiert nicht stumm.
Einlass: 19.30 Uhr
Beginn: 20.00 Uhr