Blickwinkel jüdischer Filmemacherinnen

Filmforum NRW im Museum Ludwig, Köln

Filmforum NRW im Museum Ludwig
Bischofsgartenstraße 1
50667 Köln
Beginn Sa, 02.10.2021 15:00 Uhr
Endet Sa, 02.10.2021 18:00 Uhr
Wie bekomme ich meine Tickets?

Die Tickets werden nach dem Kauf direkt per E-Mail zugeschickt. Zudem kommst du nach dem Kaufprozess direkt auf eine Seite, wo du dein Ticket runterladen kannst. Sollte dein Ticket nicht bei dir ankommen ist es womöglich im Spam Ordner gelandet. Ansonsten einfach beim Veranstalter nachfragen.

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In der Kaufbestätigungsemail, bzw. wenn du dein Ticket gekauft hast, gibt es einen Button, der automatisch eine Rechnung als PDF generiert.

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Wie kann ich mein Ticket bezahlen?

Es kommt darauf an, welche Zahlungsmethode der Veranstalter anbietet. PayPal ist immer möglich, ansonsten gibt es noch die Möglichkeit über Kreditkarte, Sofortüberweisung, oder Giropay zu bezahlen, wenn der Veranstalter diese Zahlungsmethoden freigeschaltet hat.

Was ist Rausgegangen Ticketing

Rausgegangen Ticketing ist die Technologie, die es dem Veranstalter ermöglich mit möglichst geringen Kosten einen Online Ticketvorverkauf zu implementieren, wie auch tolles Online Marketing zu schalten. Wenn du ebenfalls Veranstalter bist und dich für Rausgegangen Ticketing interessierst, dann besuch gerne die Webseite.

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- Ein Kurzfilmprogramm anlässlich des Festjahres 2021 „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“

--- English version below ---

 

Im Herbst 2021 präsentiert die SK Stiftung Kultur ein neues genreübergreifendes Kurzfilmprogramm explizit jüdischer Filmemacherinnen. In zwei Kölner Kinos gibt das Programm einen Einblick in Themen, welche Frauen mit jüdischen Wurzeln in und außerhalb Israels beschäftigt.

Unser Beitrag zum Festjahr 2021 „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ steht im Zeichen des Brückenbauens unter jüdischen Filmschaffenden Frauen und jüdischem und nicht-jüdischem Publikum in Köln. Mit dabei sind gesellschaftlich relevante, anspruchsvolle und unterhaltende Kurzfilme aus den Sparten Spielfilm, Dokumentarfilm, Animation, Musikvideos und Werbefilm kuratiert von Birgit Hauska und Simon Rupieper. Die Auswahl beleuchtet jüdisches Leben im Exil und in Israel aus den vielfältigen reichhaltigen Blickwinkeln der künstlerischen und kritischen Auseinandersetzung junger Frauen mit jüdischen Wurzeln. Das Programm versteht sich auch als ein kultureller Beitrag um dem derzeit wachsenden Antisemitismus und Rassismus in Deutschland entgegen zu wirken, Heterogenität der Kultur zu ermöglichen und gleichzeitig gemeinsame Bezugspunkte für das gesellschaftliche Zusammenleben zu reflektieren und zu diskutieren.

Samstag, 02. Oktober 2021, 15.00 Uhr

Filmforum NRW im Museum Ludwig

(FSK: 12 Jahre)

Die Filme des Programms:

 

Home Made (IL, 2017, Shira Meishar, 13')

Eine Besitzerin eines kleinen Lokals (Evgenia Dodina) bereitet sich darauf vor ihren Laden zu schließen. Es ist ihr 50. Geburtstag. Leider kommen späte Gäste (Yoav Hait)... Ein Film über  Alternativen und Sehnsüchte des Lebens.

 

Bear with me (NL, 2019, Daphna Awadish, 5')

Ein Animationsfilm über Einwanderer, die ihre Heimat verlassen und aus Liebe Grenzen überschritten haben.



Neurim (IL ,2020, Shaylee Atary, 31') - Film angefragt

Zwischen Orr und ihrem neuen Physiotherapeuten entwickelt sich eine aufregende Spannung, die ihrem Reha-Alltag im Haus ihrer Mutter neuen Wind verleiht.



Hydro Panic (IL, 2016, Yarden lipshitz, 2’)

Am Beckenrand einer Schwimmbadhalle entwickelt der Tänzer Noam Segal Bewegungsabfolgen, welche an Wellen und Wasserlebewesen erinnern.



Lost Horse - Asaf Avidan (D, 2020, Adi Halfin, 3')

Mit ihrer eigenen Kamera ausgestattet halten das Tänzerpaar Bobbi Jene Smith und Or Schraiber ihren intimen Alltag in einem ganz eigenen Genre des dokumentarischen Tanzfilms fest. Es entsteht ein außergewöhnliches, kraftvolles Musikvideo.

 

Daughter of the bride (IL, 2016, Tamar Rudoy, 15')

Die 26-jährige Tirza lebt in einer trüben und distanzierten Realität. Ein Familienfest zwingt sie, ihre Position in ihrer Familie zu finden. 

 

Home Alone (D, 2013, Adi Halfin, 2')

Gemeinsam mit Tänzer*innen des Bat Sheva Ensemble hat Adi Halfin einen energiegeladenen Kurzfilm geplanter und improvisierter Choreografien in einem verlassenen Gebäude geschaffen.

 

Weitere Filme folgen.

 

--- English version ---

 

Perspectives of Jewish female filmmakers

 

In autumn 2021 the SK Stiftung Kultur will present a new, cross-genre short film program explicitly by Jewish women filmmakers. In two Cologne cinemas the program gives an insight into topics that concern women with Jewish roots in and outside of Israel. Our contribution to the festival year 2021 “1700 Years of Jewish Life in Germany” is all about building bridges among Jewish women filmmakers and Jewish and non-Jewish audiences in Cologne.

The program includes feature films, documentary films, animations, music videos and commercials curated by Birgit Hauska and Simon Rupieper. The selection illuminates Jewish life in exile and in Israel from the diverse and rich perspectives of young women with Jewish roots. The program sees itself as a cultural contribution to counteract the currently growing anti-Semitism and racism in Germany, to enable a heterogeneity of culture and at the same time to reflect and discuss common points of reference for social coexistence.

Saturday, 2nd Oktober 2021, 03.00 pm

Filmforum NRW im Museum Ludwig

(FSK: Age 12)

Films of the program:

 

Home Made (IL, 2017, Shira Meishar, 13')

A woman (Evgenia Dodina) is preparing to close the restaurant where she works. It's her 50th birthday. Unfortunately, late guests arrive (Yoav Hait)... A film about alternatives and longings in life.

 

Bear with me (NL, 2019, Daphna Awadish, 5')

A short animated documentary on immigrants who have left their home and crossed borders for love.

 

Neurim (IL ,2020, Shaylee Atary, 31') - Film requested

An exciting tension develops between Orr and her new physiotherapist, which gives a new breeze to her rehab routine in her mother's house.



Lost Horse - Asaf Avidan (D, 2020, Adi Halfin, 3')

Equipped with their own camera, the dancers Bobbi Jene Smith and Or Schraiber capture their intimate everyday life in a very special genre of documentary dance film. The result is an extraordinary, powerful music video.

 

Daughter of the bride (IL, 2016, Tamar Rudoy, 15')

Tirza, 26, lives in a dim and detached reality. A family celebration forces her to find her place in her family.

 

Hydro Panic (IL, 2016, Yarden lipshitz, 2’)

At the edge of a swimming pool hall, the dancer Noam Segal develops sequences of movements that are reminiscent of waves and aquatic life.



Home Alone (D, 2013, Adi Halfin, 2')

Together with the Bat Sheva Dance Company ensemble, Adi Halfin has created an energetic short film of planned and improvised choreographies in an abandoned building.

 

The final film list will be on our website soon.

 

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