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AUSSTELLUNG: AUF DEN SPUREN DER FAMILIE DIECK
Ende des 19. Jahrhunderts eignet sich Deutschland gewaltsam Territorien außerhalb Europas an. In der Folge migrieren Menschen aus den kolonialisierten afrikanischen Gebieten nach Deutschland. Während der nationalsozialistischen „Rassenpolitik“ werden viele Schwarze Menschen zwangssterilisiert oder in Konzentrationslagern und Kliniken ermordet. Die Überlebenden werden nach 1945 erneut ausgegrenzt. Erst die Schwarze Frauenbewegung der 1980er-Jahre beginnt, diese Geschichte aufzuarbeiten – darunter die Lebenswege der Familie Diek, die 1891 von Kamerun nach Deutschland führten. Die Aktivistin und Nachfahrin Abenaa Adomako führt durch die Ausstellung.