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Die Choreographin Andrea Peña lässt die Tänzer*innen von TANZ_KASSEL in einem sehr athletischen, zeitgenössischen Bewegungsvokabular agieren. Wie bei einem Rave, bei dem man am Rand steht, könnten die Zuschauer*innen zunächst ihrem eigenen Außenblick begegnen um sich dann mehr und mehr in die Energie der Choreografie fallen zu lassen, die einen solchen rhythmischen Sog entwickelt, dass die unkontrollierbare Essenz des Tanzes und der Trance spürbar wird. Auf der Bühne entsteht eine eindringliche, hypnotisch-mitreißende Bewegungserzählung, die den Widerstand des tanzenden Körpers feiert. Andrea Peña benennt den Prozess ihrer Kreation als »Punk as the new sublime«, in dem die rebellische Energie des Tanzes in die Choreografie einfließt. Die rohe und zugleich energetisch archaische Kraft des Punk durchbricht jede Norm, die Bewegungen werden zu »Poetries of Insistence«, die die Dringlichkeit der Bewegung zum Ausdruck bringen. Peña stellt mit ihrer Kunst konventionelle Formensprachen im Tanz wie im Ballett in Frage.