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Die junge Emma hat Glück. Sie lebt bei der Pfarrersfamilie des Dorfes und lernt beim Pfarrer lesen und schreiben. Gerade eben hat sie den Tugendpreis gewonnen, der ihr eine Ausbildung in der Stadt ermöglicht. Dieses scheinbare Glück nimmt ein jähes Ende, als sie von einem Freund der Familie vergewaltigt wird. In der Enge des protestantischen Dorfes bedeutet dies Schande, Schuld und soziale Ächtung. Doch Emma weigert sich, ihr Schicksal von den Zwängen der Gemeinschaft bestimmen zu lassen. Eine arrangierte Ehe und die neue Familie verlässt sie und zieht in die Stadt, um hier mit ihrem Kind eine selbstbestimmte Zukunft aufzubauen. Während an der Grenze der Krieg tobt, kämpft sie gegen die Scham und die Erwartungen der anderen, um sich den Weg in die Freiheit zu bahnen.
CH, BEL, FRA 2025. Montage: Karine Sudan. Regie: Marie-Elsa Sgualdo. Buch: Nadine Lamari, Marie-Elsa Sgualdo. Kamera: Benoit Dervaux. Musik: Nicolas Rabaeus. Ton:Xavier Lavorel, Henry Sims, Franco Piscopo. Produktion:Box Productions (CH), Helicotronc (BEL), Offshore (FRA). Schauspiel: Lila Gueneau, Grégoire Colin, Thomas Doret, Aurélia Petit, u. a. Verleih: Outside the Box, Lausanne. Kinostart: 29.01.2026 (CH).
96 Minuten. Französisch mit deu. UT.